Paris: Sehenswertes, Übernachten und Unterwegssein
Ganz Paris beginnt auf einer Insel mitten im Fluss. Ein gallischer Stamm, die Parisii, ließ sich dort nieder, die Römer nahmen sie ein, und die Könige errichteten dort den Palast und die Kirche – jeweils auf den Ruinen des Vorgängers. Jede Entfernung in Frankreich wird noch heute von dieser Insel aus gemessen. Zwei Stunden und nur wenige Schritte.
Live-Kamera
Die zehn besten Orte in Paris
1Eiffel TowerBook online weeks ahead, or climb the stairs for €11
2LouvreClosed Tuesdays. Enter from the Carrousel, not the pyramid
3Musée d’OrsayA railway station. The impressionists are on the top floor
4Centre PompidouClosing for five years of works — check before you go
- 5Musée de l’Orangerie
Two oval rooms, eight water lily panels, and nothing else
6Musée RodinThe garden ticket alone is €5, and the garden is the point
- 7Musée Picasso
In a mansion built by a salt-tax collector
- 8Musée Carnavalet
The history of Paris itself, and free
9Musée Marmottan MonetThe painting that gave impressionism its name
10Notre-DameReopened in December 2024. Free, and the queue moves
Mit der Handykamera scannen – die Karte öffnet sich dort
Was ist ein Audio-Spaziergang?
Rundgänge in Paris →Ein Guide im Ohr: Öffnen Sie den Spaziergang auf unserer Website, gehen Sie von Station zu Station, und an jeder erzählt Ihnen das Handy ihre Geschichte. Ohne Guide, ohne Gruppe und kostenlos. Hier der erste Spaziergang in Paris:
Kostenlose Stadtspaziergänge in Paris
Wo Paris begann
Ganz Paris beginnt auf einer Insel mitten im Fluss. Ein gallischer Stamm, die Parisii, ließ sich dort nieder, die Römer nahmen sie ein, und die Könige errichteten dort den Palast und die Kirche – jeweils auf den Ruinen des Vorgängers. Jede Entfernung in Frankreich wird noch heute von dieser Insel aus gemessen. Zwei Stunden und nur wenige Schritte.
- Notre-Dame · Das Dachgerüst, das im April 2019 verbrannte, hieß der Wald: dreizehnhundert Eichen, im zwölften Jahrhundert gefällt, jeder Balken ein ganzer Baum. Es wurde aus weiteren dreizehnhundert Eichen neu errichtet, von Hand mit mittelalterlichen Äxten behauen, und die Kathedrale wurde im Dezember 2024 wiedereröffnet.
- Sainte-Chapelle · In sieben Jahren erbaut, um die Dornenkrone aufzunehmen, die Ludwig der Neunte in Konstantinopel für mehr als das Doppelte der Baukosten erwarb. Es gibt eintausendeinhundertdreizehn Glasmalereiszenen, und zwei Drittel des Glases sind die Originalscheiben aus dem dreizehnten Jahrhundert.
- Conciergerie · Der erste Königspalast von Paris wurde zum Gefängnis der Revolution: Zweitausendsiebenhundertachtzig Menschen wurden innerhalb von achtzehn Monaten aus diesen Räumen zur Guillotine geführt. Die Zelle Marie Antoinettes ist erhalten, und der mittelalterliche Saal nebenan ist der größte, der in Europa noch steht.
- Pont Neuf · Die neue Brücke ist die älteste noch bestehende, 1607 fertiggestellt – und sie war in einer Hinsicht neu, auf die es ankam: Sie war die erste Brücke in Paris ohne Häuser darauf, sodass die Menschen zum ersten Mal auf einer Brücke stehen und ihren eigenen Fluss ansehen konnten.
- Shakespeare and Company · Seit 1951 haben etwa dreißigtausend Menschen zwischen den Regalen geschlafen – sie heißen Tumbleweeds, und die Miete besteht darin, ein Buch am Tag zu lesen, ein paar Stunden im Laden zu helfen und eine einseitige Autobiografie zu hinterlassen.
- Panthéon · 1851 hängte Léon Foucault an diese Kuppel einen siebenundsechzig Meter langen Draht mit einer achtundzwanzig Kilo schweren Kugel, und die Schwingungsebene drehte sich langsam – der erste direkte Beweis, für jeden Anwesenden sichtbar, dass sich die Erde dreht. Das Pendel hängt noch immer.
Die Stadt, die abgerissen wurde
Zwischen 1853 und 1870 riss Baron Haussmann in Paris zwanzigtausend Gebäude ab und errichtete vierzigtausend neue. Er schlug gerade Boulevards durch mittelalterliche Viertel und legte Höhe, Dachwinkel und Fassadenlinie gesetzlich fest – deshalb wirkt Paris so einheitlich. Das ist die Stadt, die Sie von Fotos kennen, und sie ist nur hundertfünfzig Jahre alt. Zwei Stunden.
- Triumphbogen · Zwölf Avenuen treffen hier zusammen, und die meisten davon hat Haussmann angelegt. Der Kreisverkehr hat überhaupt keine Fahrbahnmarkierungen, und französische Versicherer regeln jeden Unfall darin standardmäßig fifty-fifty, egal wer schuld war.
- Champs-Élysées · Bis 1667 war es Sumpf und Gemüsegärten, dann schlug der Gärtner des Königs eine Allee hindurch, um die Sicht von den Tuilerien zu verlängern. Der Name bedeutet die Elysischen Felder – den Ort, an den die Griechen die tugendhaften Toten schickten.
- Place de la Concorde · Der Obelisk wurde um 1250 v. Chr. in Luxor gemeißelt und 1830 Frankreich geschenkt; es dauerte vier Jahre, ihn hierherzubringen. Er steht an der Stelle, wo die Guillotine stand, und wurde genau deshalb dort aufgestellt, damit der Platz etwas anderes hätte, wofür er bekannt ist.
- Tuileriengarten · Am Ende dieses Gartens stand dreihundert Jahre lang ein Palast, und die Kommune brannte ihn 1871 nieder. Was übrig blieb, stand elf Jahre als Ruine da und wurde dann abgerissen – deshalb hat der Louvre eine offene vierte Seite.
- Opéra Garnier · Die Bauleute stießen auf das Grundwasser und konnten es nicht abpumpen, also bauten sie unter der Bühne einen wasserdichten Tank und ließen das Wasser darin – ein echter See, den die Pariser Feuerwehr noch heute zum Training ihrer Taucher nutzt. Leroux las davon und schrieb einen Roman.
- Galeries Lafayette · Die Glaskuppel stammt von 1912 und wurde gebaut, damit sich Einkaufen anfühlt wie ein Opernbesuch – das Kaufhaus war eine neue Idee und musste als Erlebnis verkauft werden. Die Dachterrasse darüber ist kostenlos, und im Erdgeschoss weiß das niemand.
Das Viertel, das überlebte
Als Haussmann Paris begradigte, blieb ein Viertel fast unberührt – es war schon zu arm, als dass es sich gelohnt hätte. Das Marais behielt seine Gassen, seine Stadtpalais aus dem siebzehnten Jahrhundert, die zu Wohnungen wurden, und die jüdische Gemeinde, die dort seit dem dreizehnten Jahrhundert lebt. Zwei Stunden, am besten sonntags – es ist das einzige Viertel in Paris, das dann geöffnet hat.
- Place des Vosges · 1612 fertiggestellt, ist er der älteste geplante Platz von Paris und das Vorbild für jeden späteren Platz in Europa. Sechsunddreißig identische Häuser, roter Backstein über Stein, und in einem davon, an der Ecke, schrieb Victor Hugo den größten Teil von Les Misérables.
- Rue des Rosiers · Juden leben in dieser Straße seit dem dreizehnten Jahrhundert, und das Viertel heißt noch immer das Pletzl – der kleine Platz, auf Jiddisch. Die Bäckereien, die Falafel-Schlange und die Buchläden liegen alle auf zweihundert Metern einer einzigen Gasse.
- Marché des Enfants Rouges · Hier wird seit 1615 gehandelt, was ihn zum ältesten überdachten Markt von Paris macht. Der Name stammt von einem Waisenhaus nebenan, dessen Kinder rot gekleidet waren – die Farbe der Barmherzigkeit.
- Musée Picasso · Das Stadtpalais heißt Hôtel Salé – das gesalzene Haus –, weil der Mann, der es 1659 erbauen ließ, die Salzsteuer eintrieb, und Paris ihn das nie vergessen ließ. Die Sammlung ist das, was Picasso für sich behalten hatte, von seinen Erben anstelle der Erbschaftssteuer übergeben.
- Musée Carnavalet · Das Museum der Stadt selbst, in zwei miteinander verbundenen Stadtpalais, und der Eintritt ist frei. Ganze Räume wurden aus abgerissenen Gebäuden herausgelöst und darin wieder aufgebaut – darunter das Schlafzimmer von Marcel Proust, mit den korkverkleideten Wänden, hinter denen er schlief.
- Centre Pompidou · Alles, was normalerweise verborgen ist, wurde nach außen gelegt, damit die Etagen innen leer bleiben konnten: Blau ist Luft, Grün ist Wasser, Gelb ist Strom und Rot ist alles, was Menschen befördert. Paris hasste es, und nun schließt es für fünf Jahre zur Instandsetzung.
Anreise und Unterwegssein in Paris
- Charles de Gaulle · The RER B is 35 minutes to Châtelet, €11.80
- Orly · Line 14 goes straight there now, 25 minutes
- Gare du Nord · The Eurostar to London, and the busiest station in Europe
- Gare de Lyon · Trains south. The restaurant upstairs is from 1901
Museen: Paris
- Louvre · €22, closed Tuesdays. Enter from the Carrousel
- Musée d’Orsay · €16, closed Mondays, and the top floor first
- Musée de l’Orangerie · €12.50, small, and twenty minutes is enough
- Musée Rodin · €5 for the garden alone, and the garden is the point
- Musée Carnavalet · The city’s own museum, free, and Proust’s bedroom in it
- Musée Marmottan Monet · The painting that gave impressionism its name hangs here
- Fondation Louis Vuitton · Twelve glass sails by Gehry, in the Bois de Boulogne
- Les Invalides · Napoleon in six coffins, one inside the other
Günstig essen: Paris
Eight counters where Paris eats standing. A bakery that has not changed its painted ceiling since 1889, a falafel window with a queue down the lane, a cellar where the wine comes out of the barrel into your own bottle, and a dining room from 1896 where the waiter still adds up the bill on the paper tablecloth.
- Du Pain et des Idées · Closed at weekends. Go before eleven
- L’As du Fallafel · €9 in the hand, closed Saturdays
- Bouillon Chartier · No bookings, shared tables, main course under €14
- Le Baron Rouge · Wine from the barrel, standing, and bring your own bottle
- Chez Alain Miam Miam · One man, one griddle, in the covered market. €12
- Breizh Café · Buckwheat galettes and cider in a bowl, as in Brittany
- Berthillon · On the island, closed Monday and Tuesday, and worth it
- Rue Montorgueil · A market street since the Middle Ages. Eat along it
Parks und Gärten: Paris
- Jardin du Luxembourg · Free. The chairs by the pond are the good ones
- Parc des Buttes-Chaumont · Free, steep, and almost no tourists
- Père Lachaise · Take the map at the gate. Jim Morrison is section 6
- Coulée verte · Four and a half kilometres on an old viaduct, and free
- Parc Monceau · A fake ruin, a pyramid, and the quietest lawn in the west
- Jardin des Plantes · Free, and the evolution hall inside it is worth the ticket
Heilige Stätten: Paris
- Notre-Dame · Free since December 2024, and the queue moves fast
- Sainte-Chapelle · €13. Bright morning or do not bother
- Sacré-Cœur · Free. The dome is €7 and almost always empty
- Panthéon · €13, and Foucault’s pendulum still swings in it
- Saint-Sulpice · Free. A brass meridian line runs across the floor
- Catacombs · Six million people. Book, or three hours in the queue
Livemusik: Paris
- Philharmonie de Paris · Jean Nouvel, and the cheap seats are behind the orchestra
- Olympia · Two thousand seats, and all of them see the stage
- New Morning · A jazz room since 1981, and the sound is why
- Opéra Garnier · Standing tickets exist and cost €10
- Rex Club · Under a 1932 cinema, and the sound system is famous
- Palais de Tokyo · Open until midnight, closed Tuesdays, and raw concrete
Nachtleben: Paris
- Canal Saint-Martin · Everyone sits on the stones with a bottle. Free
- Belleville · The cheapest night out in Paris, and the most mixed
- Bastille · Rue de Lappe, and it does not quieten before two
- Pigalle · The south side is bars now, not what it was
- Butte-aux-Cailles · A village of two streets, and students drink in both
- Café de Flore · €7 for a coffee, and you are paying for the chair
Häufige Fragen zu Paris
Was kann man in Paris sehen?
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Paris sind Eiffel Tower, Louvre und Musée d’Orsay. Die vollständige Liste auf dieser Seite hat 10 Orte, jeder mit Foto und kurzer Notiz.
Wie viele Tage braucht man in Paris?
Drei bis vier Tage reichen, um das Wichtigste in Paris in Ruhe zu sehen, mit mindestens einem Rundgang zu Fuß.
Gibt es in Paris eine kostenlose Stadtführung zu Fuß?
Ja. sleepntrip hat 3 kostenlose Audio-Rundgänge in Paris, ohne Guide und ohne Gruppe: Das Handy erzählt an jeder Station die Geschichte. Der erste: Wo Paris begann.
Wie kommt man nach Paris und wie bewegt man sich dort?
Die wichtigsten Wege sind Charles de Gaulle, Orly und Gare du Nord. Alle Details stehen im Abschnitt Verkehr auf dieser Seite.
Wo übernachtet man in Paris und was kostet es?
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