Dublin: Sehenswertes, Übernachten und Unterwegssein
Zu Ostern 1916 besetzten etwa fünfzehnhundert Menschen ein paar Gebäude in Dublin und riefen eine irische Republik aus. Nach sechs Tagen gaben sie auf, und der größte Teil der Stadt war wütend auf sie. Dann ließ Großbritannien innerhalb von zwei Wochen fünfzehn der Anführer hinrichten — und das ließ die Stimmung umschlagen, und innerhalb von sechs Jahren war Irland unabhängig. Zwei Stunden.
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Alle Kameras der Stadt (4) ▾
Die zehn besten Orte in Dublin
1Trinity CollegeFounded 1592. Catholics could not attend until 1793
2Book of KellsBook online. The Long Room upstairs is the real thing
- 3Dublin Castle
Seven hundred years of British rule ended here in 1922
4Chester Beatty LibraryFree, and one of the great manuscript collections on earth
5St Patrick’s CathedralSwift was dean here for thirty-two years, and is buried in it
6Christ Church CathedralA mummified cat and rat found in the organ pipes, on display
7Marsh’s Library1707, unchanged, and the cages they locked readers in are there
8National Museum — ArchaeologyFree. Bog bodies two thousand years old, with their skin
- 9National Gallery
Free, and a Caravaggio found in a Jesuit dining room in 1990
10Kilmainham GaolThe 1916 leaders were shot in the yard. Book weeks ahead
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Der Osteraufstand
Zu Ostern 1916 besetzten etwa fünfzehnhundert Menschen ein paar Gebäude in Dublin und riefen eine irische Republik aus. Nach sechs Tagen gaben sie auf, und der größte Teil der Stadt war wütend auf sie. Dann ließ Großbritannien innerhalb von zwei Wochen fünfzehn der Anführer hinrichten — und das ließ die Stimmung umschlagen, und innerhalb von sechs Jahren war Irland unabhängig. Zwei Stunden.
- GPO Witness History · Pearse verlas die Proklamation von diesen Stufen aus vor einer kleinen und weitgehend desinteressierten Menge. Die Säulen tragen noch immer Einschusslöcher, und das Gebäude arbeitete während des gesamten Wiederaufbaus als gewöhnliches Postamt und tut es bis heute.
- O’Connell Street · Als sie im achtzehnten Jahrhundert angelegt wurde, war sie die breiteste Straße Europas. Das britische Kanonenboot Helga fuhr 1916 den Liffey hinauf und schoss sie in Trümmer; fast nichts an ihr ist älter als der Aufstand.
- Ha’penny Bridge · 1816 von einem Fährmann gebaut, dem man gesagt hatte, er solle entweder seine unsicheren Boote reparieren oder eine Brücke bauen. Er baute die Brücke und durfte hundert Jahre lang einen halben Penny Zoll verlangen, was er auch tat.
- Dublin Castle · Siebenhundertzwanzig Jahre britischer Verwaltung endeten in diesem Hof am 16. Januar 1922. Der Überlieferung nach sagte der Vizekönig zu Michael Collins, er sei sieben Minuten zu spät, und Collins entgegnete, man habe siebenhundert Jahre gewartet und werde auch sieben Minuten schaffen.
- Kilmainham Gaol · Vierzehn der Anführer wurden im Mai 1916 im Hof der Steinbrecher erschossen. James Connolly konnte wegen seiner Verwundungen nicht stehen, also band man ihn an einen Stuhl. Dieses Detail ließ das Land umdenken.
- Glasnevin-Friedhof · Hier liegen anderthalb Millionen Menschen begraben, mehr als in Dublin leben, und der Friedhof wurde 1832 gegründet, damit Katholiken im Beisein eines Priesters beerdigt werden konnten — was das Gesetz verboten hatte.
Das georgianische Dublin
Im achtzehnten Jahrhundert war Dublin die zweitgrößte Stadt des Britischen Empires, und der anglo-irische Landadel baute ganze Viertel identischer Backsteinhäuser mit farbigen Türen. Nach der Union von 1801 zogen sie alle nach London, und die Häuser wurden zu Mietskasernen, in denen zehn Menschen in einem Zimmer lebten. Zwei Stunden.
- Trinity College · 1592 von Elisabeth der Ersten gegründet und bis 1793 für Katholiken geschlossen — danach verbot die katholische Kirche ihren eigenen Leuten bis 1970 den Besuch, sodass für den größten Teil seiner Geschichte der Großteil Irlands nicht hinein konnte.
- Book of Kells · Mönche schufen es um das Jahr 800, und auf einer einzigen Seite steckt mehr Schmuck als in den meisten ganzen Handschriften. Darüber liegt die Long Room: fünfundsechzig Meter Eichenholz und zweihunderttausend der ältesten Bücher der Bibliothek.
- Marsh’s Library · 1707 eröffnet, und seither hat sich darin fast nichts bewegt. Leser seltener Bücher wurden in Drahtkäfige gesperrt, damit sie sie nicht stehlen konnten, und die drei Käfige stehen noch immer am Ende der Galerie.
- St Stephen’s Green · Aufständische hoben 1916 darin Schützengräben aus, was gegen die Scharfschützen auf den umliegenden Dächern nutzlos war. Beide Seiten stellten jeden Tag zur selben Stunde das Feuer ein, damit der Parkwächter herauskommen und die Enten füttern konnte.
- Merrion Square · Die Türen sind in verschiedenen Farben gestrichen, und der Grund ist umstritten — die beste Geschichte besagt, dass zwei Schriftsteller, die am Platz wohnten, betrunken immer wieder im falschen Haus landeten, weshalb ihre Frauen die Türen anstrichen.
- 14 Henrietta Street · Ein georgianisches Stadthaus, für eine wohlhabende Familie gebaut, in dem 1911 hundert Menschen in siebzehn Zimmern mit einem einzigen Wasserhahn im Hof lebten. Das Museum führt Sie durch beide Leben desselben Hauses.
The Liberties
Das Viertel heißt so, weil es außerhalb der Stadtmauern und außerhalb der städtischen Gesetze lag — wer hier lebte, unterstand nicht dem Bürgermeister. Hugenottische Weber kamen, dann Brennereien und Brauereien und schließlich die schlimmsten Slums Europas. Guinness ist noch immer hier, auf einem Pachtvertrag, der bis zum Jahr 2759 läuft. Zwei Stunden.
- Christ Church Cathedral · Um 1030 von Wikingern gegründet. In der Krypta sitzen eine mumifizierte Katze und eine Ratte, die in den 1850er-Jahren in einer Orgelpfeife gefunden wurden — die Katze jagte die Ratte hinein, und beide blieben stecken. Joyce erwähnt sie in Finnegans Wake.
- St Patrick’s Cathedral · Jonathan Swift war hier zweiunddreißig Jahre lang Dekan und ist im Boden neben der Frau begraben, die er vielleicht geheiratet hat, vielleicht auch nicht. Sein Geld vermachte er der Gründung eines Krankenhauses für psychisch Kranke, das bis heute geöffnet ist.
- The Liberties · Hugenottische Seidenweber ließen sich hier in den 1690er-Jahren nieder, und auf dem Höhepunkt gab es dreitausend Webstühle. Als das Gewerbe zusammenbrach, wurde das Viertel zum am dichtesten besiedelten Slum Europas, schlimmer als alles in London.
- Guinness Storehouse · 1759 unterzeichnete Arthur Guinness einen Pachtvertrag über vier Acres für neuntausend Jahre zu fünfundvierzig Pfund im Jahr, fest vereinbart. Heute gehört der Firma das Land vollständig, aber der ursprüngliche Pachtvertrag ist neben dem Eingang im Boden eingerahmt.
- Smithfield · Auf diesem Platz findet seit 1665 ein Pferdemarkt statt, und er findet bis heute zweimal im Jahr statt — Jungen reiten ohne Sattel mitten durch eine europäische Hauptstadt, und die Stadt hat vergeblich versucht, das zu unterbinden.
- George’s Street Arcade · 1881 eröffnet und die erste eigens errichtete Einkaufspassage Europas — eine überdachte Straße kleiner Händler, und genau das ist sie bis heute. Gebrauchte Schallplatten, alte Bücher und ein Hutstand.
Anreise und Unterwegssein in Dublin
- Dublin Airport · No train. The Airlink bus is €8 and takes 30 minutes
- Heuston Station · Trains west and south, and the tram runs to the centre
- Connolly Station · Trains north, and the coastal DART to Howth
- Busáras · Buses to Belfast, Galway and the airport
Günstig essen: Dublin
Eight counters where Dublin eats and drinks standing. A chip shop frying since 1913 that has no seats at all, a pub from 1198 that claims to be the oldest in Ireland, and a bar where talking is allowed but a phone is not — the sign says so, and they mean it.
- Leo Burdock · €9 for cod and chips, and no chairs
- The Brazen Head · Live music every night from nine thirty
- The Long Hall · 1766, chandeliers, and the mirrors are the original glass
- Kehoe’s · The snug by the door seats four, and it was for women
- Grogan’s · A toastie and a pint, and that is the whole menu
- Mulligan’s · 1782, no music, no television, and the best pint in town
- The Cobblestone · Traditional music every night, and you must be quiet for it
- Murphy’s Ice Cream · Made with Kerry milk, and sea salt from the Dingle coast
Museen: Dublin
- National Museum — Archaeology · Free, closed Mondays, and the bog bodies are at the back
- Chester Beatty Library · Free, and the roof garden is open to anyone
- National Gallery · Free. The Caravaggio was found hanging in a dining room
- EPIC Emigration Museum · €21, and it explains the whole country in ninety minutes
- Irish Museum of Modern Art · Free, in a 1684 hospital, and the grounds are free too
- Little Museum of Dublin · Everything in it was donated by Dubliners. Guided only
- 14 Henrietta Street · €12. One house, two centuries, and a hundred people in it
Parks und Gärten: Dublin
- Phoenix Park · Free, open always, and the deer are genuinely wild
- Iveagh Gardens · Behind a wall off a side street, and nearly always empty
- St Stephen’s Green · The Guinness family paid to open it to the public in 1880
- Howth cliff walk · Free, and bring a coat even in July
- Forty Foot, Sandycove · Swimming every day of the year, and the water is nine degrees
- Glendalough · An hour out, two lakes, and a round tower from the 900s
Dublin mit Kindern
- Dublin Zoo · 1831, inside Phoenix Park, and the lions are the famous ones
- Natural History Museum · Free, and nothing in it has changed in 165 years
- Dublinia · Viking Dublin, hands-on, and the tower at the end
- Jeanie Johnston · A famine ship replica, and not one passenger ever died on it
- St Michan’s crypt · Mummies you can stand beside. Not for every child
- Malahide Castle · Eight hundred years with one family, and a walled garden
Livemusik: Dublin
- The Cobblestone · Free, every night, and the session starts at seven
- Whelan’s · Where everyone played before they were anyone
- Vicar Street · A thousand seats at tables, and the sound is the reason
- National Concert Hall · Was the university great hall, and lunchtime concerts are €8
- Abbey Theatre · Founded by Yeats in 1904, and the riots are part of its history
- Gate Theatre · Orson Welles talked his way onto this stage at sixteen
Nachtleben: Dublin
- Temple Bar · A pint is double the price. Go once, then walk five minutes
- Grogan’s · The pavement outside is the real pub in summer
- The Long Hall · Victorian, narrow, and nobody is shouting in it
- Stoneybatter · Where Dublin drinks when it wants to avoid tourists
- Portobello · Canal banks in summer, and everyone sits on the grass
- Teeling Distillery · The first new distillery in Dublin in 125 years
Häufige Fragen zu Dublin
Was kann man in Dublin sehen?
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dublin sind Trinity College, Book of Kells und Dublin Castle. Die vollständige Liste auf dieser Seite hat 10 Orte, jeder mit Foto und kurzer Notiz.
Wie viele Tage braucht man in Dublin?
Drei bis vier Tage reichen, um das Wichtigste in Dublin in Ruhe zu sehen, mit mindestens einem Rundgang zu Fuß.
Gibt es in Dublin eine kostenlose Stadtführung zu Fuß?
Ja. sleepntrip hat 3 kostenlose Audio-Rundgänge in Dublin, ohne Guide und ohne Gruppe: Das Handy erzählt an jeder Station die Geschichte. Der erste: Der Osteraufstand.
Wie kommt man nach Dublin und wie bewegt man sich dort?
Die wichtigsten Wege sind Dublin Airport, Heuston Station und Connolly Station. Alle Details stehen im Abschnitt Verkehr auf dieser Seite.
Wo übernachtet man in Dublin und was kostet es?
sleepntrip zeigt in Dublin nur Zimmer, die neun Bedingungen erfüllen: gute Lage, hohe Gästebewertungen, Sauberkeit und ein Preis bis 80 Dollar pro Nacht für zwei. Daten wählen und sehen, was frei ist.
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